Folgen häuslicher Gewalt

Gewalt verletzt Körper und Psyche. Schon innerhalb der Partnerschaft reagieren die Frauen oft psychosomatisch. Sie entwickeln u.a. chronische Beschwerden, die keine physischen Ursachen haben (z.B. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Darmstörungen u.a.). Depressionen (innerer Rückzug), Selbstverletzendes Verhalten, Essstörungen sind Symptome, die einen (meist unbewussten) Lösungsversuch darstellen. Suchterkrankungen (Medikamente, Alkohol, etc.) können auftreten und suizidale Krisen eintreten. Die Frauen leben in ständiger Wachsamkeit und Angstzuständen. Meist erst einige Zeit nach den körperlichen Verletzungen und oft auch erst nach Trennung vom Partner kann eine Posttraumatische Belastungsstörung auftreten (PTBS), insbesondere bei sehr schwerer oder sich wiederholender Traumatisierung.

Symptome einer PTBS/komplexe PTBS

Bestärkungsstelle – Beratung für Frauen bei häuslicher Gewalt
im BTZ Beratungs- und Therapiezentrum
Bödekerstr. 65, 30161 Hannover
fon 0511.39 48 177
Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag 8 Uhr bis 19 Uhr (sonst AB)
bestaerkungsstelle@btz-hannover.de
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